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Ausschuss III: Umweltpolitik und Nachhaltigkeit
Ökos revolutioniern die Welt
Von Frank Manderscheid
Das in Ausschuss III (Nachhaltigkeit) vorgeschlagene Verbot des Motorsports
erzeugt nicht nur in unserem Jugendparlament ein generelles Unbehagen.
Nein... vielmehr würde es einer europaweiten Revolution bedürfen,
dieses Verbot auch umzusetzen. Ganz zu schweigen von einer Isolierung
Europas motorsportlich gesehen. Denn der Motorsport ist kein
Gesetz, welches eine kleine Anzahl von Politikern einfach ändern
kann. Man kann es eher mit einem ganzen Staat vergleichen, welchen man
nicht "einfach so" eliminieren kann.
Nicht nur, dass der Motorsport in Europa Zuspruch findet. Der Motorsport
begeistert die Menschen weltweit, egal auf welchen Kontinent man gerade
blickt.
Ebenfalls gehört dem Motorsport ein Fanatismus in Dimensionen
an, den die Herren Schröder, Stoiber und Westerwelle - auch zusammen
- niemals erreichen werden. Und die Gehirnwäschen bzw. Entziehungskuren
der Fans wird wohl keiner finanzieren wollen und auch können.
Zwar ist der Vorschlag (aus dem Munde der Ökos), den Motorsport
zu verbieten, nachvollziehbar, wenn man den Abgasausstoß der Rennautos
bzw. motorräder betrachtet. Doch sollte man ebenfalls einmal
mit einbeziehen, dass das Verbotene generell einen größeren
Reiz ausstrahlt.
Was bringt es also, die großen Massenveranstaltungen zu verbieten,
um dann im Gegenzug tausende, illegale "Privatrennen" zu erhalten,
welche die Umwelt dann noch mehr belasten würden.
Der Verbotsgedanke führt uns also nicht weiter:Ein anderer, ebenso
sinnvoller Vorschlag wäre es doch, den Fluggesellschaften vorzuschreiben,
dass sie zumindest an bestimmten Tagen immer nur zwei
der vier Triebwerke auf einmal an ihren Flugzeugen betreiben dürfen.
... Vielleicht könnte man sich hier sogar auf eine Art Schichtmodell
einigen. - Immer abwechselnd eine Turbine im Betrieb.
Bei immerhin 8000 Flugbewegungen pro Tag alleine in Deutschland, dürfte
sich dieser Beschluss ziemlich schnell bemerkbar machen.
Und der Reiz für die Fluggesellschaften dabei: Man führt
dann gleichzeitig noch eine Kopfprämie für jeden Fluggast
ein, der heil wieder vom Himmel kommt. Zudem würde viel Kerosin
gespart werden und zu guter letzt würde noch von Seiten des Staates
prämiert werden, dass die Fluggesellschaft auf eine fortschrittliche,
ökologische Betriebs- und Arbeitsweise umgestellt hat.
Fazit: Was auch immer man in diesem Bereich anpackt - Sobald an irgendeiner
Sache die Herzen tausender und abertausender Fans hängen, dürfte
klar sein, dass es nicht einfach sein wird, die betreffende Sache "einfach
so" zu eliminieren.
Gott sei Dank haben unsere Ökos in dieser Hinsicht die Zeichen
der Zeit... genauer gesagt, die Drohungen der übrigen Juparl-Teilnehmer,
erkannt und somit diesen Vorschlag in "Wir fordern ein Ende der
Neuerschließung derartiger umweltbelastender Freizeitflächen."
umformuliert.
Hiermit ist allerdings auch die Neuerschließung von Skigebieten
mit einbezogen, womit sich unsre Ökos dann wieder den Hass der
Skifahrer einhandeln. Und somit kann man dann nochmals von ganz vorne
anfangen und dieses oben angegebene Beispiel mit Skiern, Skifahrern
und Skiliebhabern durchspielen....
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