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Ausschuss III:

Umweltpolitik und Nachhaltigkeit

Im Jahr 2001 hat die Europäische Kommission in ihrem Bericht "Nachhaltige Entwicklung in Europa für eine bessere Welt (KOM 2001/261)" festgestellt, dass die Emission von Treibhausgasen, die durch menschliche Tätigkeiten erzeugt wurden, die Ursache für die globale Erwärmung ist. Der Klimawandel wird voraussichtlich in zunehmendem Maße extreme Wetterereignisse (Wirbelstürme oder Überschwemmungen) mit schwerwiegenden Folgen für Infrastruktur, Grundeigentum, Gesundheit und Natur verursachen.

Klimaschutz war bereits ein zentrales Thema internationaler Umweltschutzbemühungen auf den Gipfeln von Rio, Kyoto und Buenes Aires, wobei es dennoch nicht zu durchschlagen Ergebnissen gekommen ist. Selbst die Europäischen Union zeigt sich, bedingt durch nationalstaatliche Widerstände, sehr unbeweglich bei Vereinbarungen zur Verringerung von klimawirksamen Gasen.

Die Europäische Kommission hatte bereits Ende der neunziger Jahre einen Wandel zu einer umweltverträglichen Wirtschaftsentwicklung angestrebt. Zu tatsächlichen Einschnitten im Handeln ist es bislang noch nicht gekommen.

Eine ökologische Steuerreform auf europäischer Ebene liegt noch weit vor uns. Das Bewusstsein, dass Umweltressourcen knapp sind und ihren Preis haben, ist immer noch nicht allgemein verbreitet, ebensowenig die Überzeugung, dass Umwelt- und Klimaschutz die Wettbewerbsfähigkeit nicht beschränken müssen, sondern auch steigern können.


Der Ausschuss zum Thema Nachhaltigkeit
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Ziel des Ausschusses soll zuerst eine kritische Bilanz der derzeitigen Situation des europäischen Klimaschutzes und eine Analyse der diesbezüglichen Aktivitäten der Europäischen Union sein. Gemeinsam sollen im Anschluss dann einerseits praktische politische Strategien und andererseits visionäre Phantasien für die Umsetzung einer nachhaltigen und ökologischen Neuorientierung auf Ebene der Europäischen Union erarbeitet werden. Ganz besonders soll der Frage nachgegangen werden, welche Kompetenzen im Bereich von Umweltschutz und Nachhaltigkeit dringend auf die Ebene der Europäischen Union verlagert werden müssen, um ein effektives und erfolgreiches Handeln der EU ermöglichen zu können.

Unsere Ergebnisse werden dem Jugendparlament in seiner abschließenden Sitzung zur Abstimmung vorgelegt.