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Stadtrundgang in Mainz

Die Stadt Mainz kann auf eine Geschichte von mehr als 2000 Jahren zurückblicken. Bereits um 38 v. Chr. entstand am strategisch wichtigen Zusammenfluss von Rhein und Main das römische Militärlager Mogutiacum, das 13 v. Chr. erstmals urkundlich erwähnt wird. Schon in der Frühzeit des Christentums war in Mainz von Bischöfen die Rede.

Im Mittelalter war das "Goldene Mainz", als Sitz der mächtigen Erzkanzler und Erzbischöfe, Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Die Jüdische Gemeinde von Magenza galt als eine der wichtigsten Europas.

Um den 24. Juni 1400 wurde Johannes Gensfleisch (besser bekannt als Gutenberg) im Hof zu Gutenberg geboren. Er kam 1448 nach Mainz zurück um seine Erfindung zu vervollkommnen. Gutenberg starb am 03. Februar 1468. Damit endete das Leben des wohl bekanntesten "Mainzer Sohnes" im Hof zum Algesheimer. 1900 wurde anlässlich des 500. Geburtstages das Johannes-Gutenberg-Museum gegründet. Im 17. und 18. Jahrhundert prägten die Erzbischöfe von Schönborn und ihr Hof mit prachtvollen Barockbauten das Stadtbild.

Der französische Kaiser Napoleon machte die Rheinmetropole zur Hauptstadt des Départements Donnersberg. Nach der Neuordnung Europas durch den Wiener Kongress wurde Mainz 1816 Provinzhauptstadt von Hessen. Im August 1946, ein Jahr und vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs, bestimmte die französische Besatzungsmacht Mainz zur Hauptstadt von Rheinland-Pfalz.

Dies sind nur einige Wegmarken der wechselvollen und spannenden Historie der Stadt Mainz, die wir am Montag vormittag besichtigt haben.

Quelle als Hilfe: Mainz-Online