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Treffen mit einem Zeitzeuge der NS-Diktatur auf Burg Stahleck

Einen Zeitzeugen trafen die Teilnehmer im ehemaligen NS-Umerziehungslager Burg Stahleck. Der Luxemburger Lucien Olinger hat als Schüler in Burg Stahleck eingesessen, weil er sich am Widerstand gegen die Nationalsozialisten in Luxemburg beteiligt hatte. 15.000 der rund 300.000 Luxemburger sind zwischen 1935 und 1945 der Verschleppung zum Opfer gefallen. "Wie der reinste Dreck" seien die Jugendlichen behandelt worden. Heute ist Burg Stahleck eine modern ausgestattete Jugendherberge.

Trotz der Folter hätten sich die rund 200 Jugendlichen zu ihrer Identität bekannt, so Olinger. Von morgens bis abends schikanierten die Aufseher die Schüler, um sie nach deutschen Erziehungsidealen der damaligen Zeit umzuformen. Olinger: "Ich will keine Moralpredigt halten, sondern Botschafter der Ereignisse dieser Zeit sein."