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Im Interviews geben bin ich leider noch nicht so geübt
Interview von Nina Dörner mit Felix Henninger (16)

Felix, du bist der jüngste Teilnehmer hier beim Jugendparlament in Mainz. Macht sich das für dich irgendwie bemerkbar?

Indirekt. Ich merke schon, dass mir die Erfahrung, die viele hier haben, fehlt. Bei Interviews merkt man es beispielsweise, dass ich noch nicht geübt bin. Ansonsten klappt die Arbeit im Ausschuss aber sehr gut.


Ist es okay für dich, mit doch teilweise 10 Jahre älteren Leuten zusammenzuarbeiten, oder findest du, dass man die Altersgrenze nach oben stärker einschränken sollte?

Nö, ich finde es so wie es ist völlig okay.


Was hältst du von der Veranstaltung als solche? Erfüllt das Jugendparlament deine Erwartungen?

Ich finde das Jugendparlament ist eine gute Idee. Man konnte beobachten, dass sich die Leute hier sehr stark für Europa interessieren. Ich erachte einen Ideenaustausch der Generationen für sehr wichtig. Außerdem sind hier wirklich sehr kreative Leute mit tollen Ideen.


Hattest du Bedenken, was das Jugendparlament betrifft?

Nein, wirkliche Bedenken hatte ich nicht. Ich bin überrascht über die Teilnehmer und ihre Ideen, so dass meine Erwartungen sogar übertroffen wurden. Ich finde das Jugendparlament gut organisiert.


Hast du früher schon an internationalen Austauschen teilgenommen? Könntest du dir vorstellen, später einmal für eine Zeit im Ausland zu wohnen?

Ich habe bereits eine Zeit meines Lebens im Ausland verbracht. Von meinem 2. bis 8. Lebensjahr habe ich mit meinen Eltern in England gewohnt. Ich möchte im nächsten Jahr auch gerne wieder für ein halbes oder ein Jahr nach England gehen und dort eine private Schule besuchen.

An politischen Programmen wie dem Jugendparlament habe ich bisher noch nicht teilgenommen. Aber ich habe einen französischen Brieffreund und wir schreiben und besuchen uns seit 3 Jahren regelmäßig.


Hat das Jugendparlament in irgendeiner Art und Weise Einfluss auf Vorurteile oder Bilder gehabt, die du von Menschen hattest?

Ich hatte erwartet, dass ich unrealistische Visionen habe, bei denen die anderen schnell abwinken. Aber im Gegenteil, sie hatten sogar sehr konkrete Ideen, die jetzt in den Resolutionen nachzulesen sind.

 

Das Interview führte Nina Dörner